Abu Khaythama al-Ansari (ra)
Der Ansari, der seinen kühlen Garten verließ, um allein dem Heer nach Tabuk zu reiten.
Hijri wirkte 9 AH n. Chr. 630 n. Chr.
Ein Gefährte der Ansar, dessen Sinneswandel auf dem Weg nach Tabuk zu einem berühmten Beispiel dafür wurde, wie man die Anziehung der Bequemlichkeit auf dem Weg Allahs überwindet.
In einem Satz: der Ansari, der seinen kühlen Garten stehen ließ, um allein dem Heer nachzureiten — „Möge es Abu Khaythama sein!“
Rolle in der Sīra
Wie Ka’b ibn Malik zögerte Abu Khaythama zunächst. Als er nach Hause kam, zu zwei kühlen, beschatteten Lauben, gesprengtem Wasser und einer von seiner Frau bereiteten Mahlzeit, überkam ihn die Scham: „Der Gesandte Allahs ist in der Hitze, und ich bin hier in Bequemlichkeit? Bei Allah, ich werde mich nicht einmal hinsetzen.“ Er ritt allein los; Tage später sah der Prophet ﷺ bei Tabuk einen einzelnen Reiter aus der Luftspiegelung treten und sagte: „Möge es Abu Khaythama sein“ — und er war es. Er ist auch der Gefährte, den die Heuchler zuvor wegen der Spende eines bloßen Sa’ Datteln verhöhnt hatten (Q 9:79).
Charakter und Lehren
Der Sieg des Gewissens über die Bequemlichkeit; und die harte Zuwendung des Propheten ﷺ — „Wehe dir, Abu Khaythama (du hast dich soeben gerettet)!“
Querverweise
Der Zug nach Tabuk · Ka'b ibn Malik (ra) · Nifaq (Heuchelei) · Muhammad ﷺ
Quellen
- S011 — Yasir Qadhi Seerah EP 088 und 090. Ibn Ishaq/Ibn Hisham; Koran 9:79.