Die Sariyya von Dhat al-Salasil

Amr ibn al-As' Zug in den Norden (8 AH); Abu Ubaydas Bescheidenheit; das Tayammum.

Ein kleiner Zug in den Norden — benannt nach einem Wasserloch namens Dhat al-Salasil — wenige Wochen nach Mu’tah, gegen den Stamm der Quda’a (nordöstlich, zwischen Medina und den Ghassaniden), der bei Mu’tah dem Feind beigestanden hatte. In Erinnerung geblieben ist er weniger wegen seiner Politik als wegen der Charakterlehren und des Fiqh, die er hergibt. (Nicht zu verwechseln mit der weit größeren Schlacht von Dhat al-Salasil unter Umar (ra) gegen die Sassaniden.)

Datum (Hijri / n. Chr.)

Jumada al-Ula oder al-Thani 8 AH (629 n. Chr.).

Hintergrund

Der Prophet ﷺ rief Amr ibn al-As zu sich — einen Muslim von kaum drei Monaten —, rüstete ihn aus und gab ihm 300 Mann, um den neuen Konvertiten mit einem bescheidenen Kommando zu erproben. „Wie schön ist reines Geld für den rechtschaffenen Mann“, sagte er ﷺ zu Amr, der sich daran gestoßen hatte, dass ihm Beute in Aussicht gestellt wurde („ich bin nicht des Vermögens wegen Muslim geworden“).

Was geschah

Ausgang und Bedeutung

Ein verhältnismäßig kleiner Zug, doch er sicherte (zusammen mit Mu’tah) den Norden für die Muslime — mehrere Stämme nahmen darauf den Islam an — und beseitigte die letzten äußeren Gefahren vor der Einnahme Mekkas.

Lehren

Querverweise

Amr ibn al-As (ra) · Abu Ubaydah ibn al-Jarrah (ra) · Abu Bakr al-Siddiq (ra) · Umar ibn al-Khattab (ra) · Tayammum · Die Schlacht von Mu'tah · Die Einnahme Mekkas · Muhammad ﷺ · Sīra-Zeitstrahl

Quellen