Umm Habiba — Ramla bint Abi Sufyan (rha)
Ramla bint Abi Sufyan; verwitwete Auswanderin, über an-Najashi vermählt; eine Mutter der Gläubigen.
Hijri vermählt ca. 7 AH n. Chr. 628 n. Chr.
Eine Frau des Propheten ﷺ (eine Mutter der Gläubigen), Tochter des Kriegsführers der Quraysh, Abu Sufyan — eine frühe Auswanderin nach Abessinien, deren Standhaftigkeit dort mit einer über das Meer hinweg geschlossenen Ehe gekrönt wurde.
Die Geschichte (EP 068, 070)
Ramla wanderte mit ihrem Mann Ubaydullah ibn Jahsh nach Abessinien aus — der dort den Islam zugunsten des Christentums aufgab (vielleicht der einzige Gefährte, der abfiel) und starb, sodass sie als gläubige Witwe allein in der Fremde zurückblieb. Der Prophet ﷺ ließ ihr über den Najashi einen Heiratsantrag zukommen; dieser handelte als ihr Wali, entrichtete das Mahr im Namen des Propheten ﷺ und richtete das prächtigste Hochzeitsmahl aller seiner Frauen aus — etwa einen Monat vor Khaybar.
Bedeutung
Über die Würdigung ihres Glaubens und ihres Opfers hinaus verband die Ehe den Propheten ﷺ mit dem Haus Abu Sufyans, des mächtigsten Mannes in Mekka — ein Band von großem politischem Gewicht am Vorabend der Einnahme.
Charakter und Lehren
Der Lohn für die Geduld der Auswanderer nach Abessinien (siehe die „Leute der zwei Hijras“ bei Die Schlacht von Khaybar); und die Ehre, dass ein König ihr Vormund und Gastgeber war.
Querverweise
Abu Sufyan ibn Harb (ra) · An-Najashi (der Negus) — As'hama ibn Abjar · Die Auswanderungen nach Abessinien · Die Schlacht von Khaybar · Muhammad ﷺ · Sīra-Zeitstrahl
Quellen
- S009 — Yasir Qadhi Seerah EP 068 und 070. Der Antrag über den Najashi und die Walima über Ibn Sa’ds Tabaqat und Ibn Ishaq.