Khubayb ibn Adi (ra)

Märtyrer von al-Raji; begründete die Sunnah der zwei Rak'at vor der Hinrichtung.

Ein Gefährte der Ansar, einer der Lehrgruppe, die bei al-Raji in die Falle ging, nach Mekka verkauft und hingerichtet wurde — in Erinnerung für die Karamah mit den Trauben, für seine Weigerung, einem Kind etwas anzutun, und dafür, dass mit ihm die Sunnah begann, vor der Hinrichtung zwei Rak’at zu beten.

Identität und Abstammung

Ein Gefährte der Ansar Medinas. Bei Badr hatte er einen Mann der Banu al-Harith getötet, was später sein Schicksal bestimmte. (Weitere Angaben zur Abstammung nennen die Vorträge nicht.)

Rolle in der Sīra

Er gehörte zu den etwa zehn Gefährten, die unter Asim ibn Thabit (ra) auf die vorgetäuschte Bitte von Udal und al-Qara hin als Lehrer ausgesandt wurden — die Falle von al-Raji (Safar 4 AH). Als die Gruppe auf drei zusammengeschmolzen war, ergaben sich Khubayb, Zayd ibn al-Dathinah und Abdullah ibn Tariq auf eine Zusicherung der Sicherheit hin, die sogleich gebrochen wurde.

Wichtige Episoden

Charakter und Lehren

Ein Mann von edlem Akhlaq noch in der Gefangenschaft: darauf bedacht, sich für Allah zu reinigen, barmherzig zum Kind eines Feindes und ohne Furcht vor dem Tod. Yasir Qadhi stellt sein Herz des Iman — sittlich, obwohl die Rache eines Gefangenen greifbar nahe lag — dem Herzen des Kufr des Amir ibn al-Tufayl gegenüber, der einen geschützten Boten und 70 Männer niedermetzeln ließ.

Tod

Hingerichtet von den Banu al-Harith beziehungsweise den Quraysh in Mekka, um 4 AH (um 625 n. Chr.), als Märtyrer von al-Raji, nachdem er seine zwei Rak’at gebetet hatte.

Querverweise

Quellen