Abd al-Rahman ibn Awf (ra)

Auswanderer und Kaufmann aus dem Kreis der Zehn; Reichtum in freigebigen Händen.

Einer der frühesten Konvertiten und einer der Zehn, denen das Paradies verheißen wurde (Ashara Mubashara) — das Vorbild des wohlhabenden, freigebigen Muslims, der mittellos in Medina eintraf und durch redlichen Handel zu großem Reichtum aufstieg, den er verschwenderisch auf dem Weg Allahs ausgab.

In einem Satz: der Kaufmann unter den Auswanderern aus dem Kreis der Zehn — der Beleg, dass Reichtum in freigebigen Händen ein Segen ist.

Identität und Abstammung

Aus den Banu Zuhra der Quraysh; unter den ersten acht, die durch Abu Bakr den Islam annahmen. Er wanderte nach Medina aus und schlug im Verbrüderungspakt bekanntlich das Angebot seines Gastgebers aus, die Hälfte von dessen Vermögen zu nehmen; er bat nur darum, ihm den Markt zu zeigen — wo er aus dem Nichts ein Vermögen aufbaute.

Rolle in der Sīra

Charakter und Lehren

Der Prophet ﷺ nannte ihn unter jenen, denen das Paradies verbürgt ist. Sein Leben widerlegt die Vorstellung, der Islam verlange Armut: „Es ist nichts falsch daran, mehrfacher Millionär zu sein, wenn man freigebig ist“ — mit Abd al-Rahman als Musterbild.

Tod

Gestorben um 32 AH in der Regierungszeit Uthmans; er gehörte dem sechsköpfigen Rat (Shura) Umars für das Kalifat an.

Querverweise

Die Muakha (Verbrüderung von Muhajirun und Ansar) · Die Schlacht von Hunayn · Khalid ibn al-Walid (ra) · Der Zug nach Tabuk · Abu Bakr al-Siddiq (ra) · Muhammad ﷺ

Quellen